Hintergrund

3. Burgauer Filmnacht - Für Elise, 16.03.2013 - 19:00 Uhr

Es erwartet Sie ein stimmungsvoller Galaabend
mit Live-Filmmusik (symphonisches Blasorche-
ster des Jungen Orchesters Kreuzau) und mit anspruchsvollen Speisen und Getränken.

Wolfgang Dinslage

ist am Burgau-Gymnasium Düren zur Schule
gegangen und hat dort mit seinem Abitur-
jahrgang eine Persiflage auf die Winnetou-
Filme gedreht, in der Pierre Brice einen
kurzen Gastauftritt hatte.
Im Jahr 2000 begann er ein Studium der Film-
und Fernsehregie an der Universität Hamburg.
Sein Erstsemester-Kurzfilm „Quak” gewann zahlreiche Preise. Sein
Studium beendete Wolfgang Dinslage 2002 mit dem mehrfach ausgezeichneten
Diplom film „Die Katze von Altona”.
Nach seinem Fernsehdebüt 2010 „Zurück zum Glück”, folgte 2012 sein Kinodebüt
„Für Elise”. Dieser feierte am 16. Juni 2012 auf dem Festival des deutschen Films
seine Premiere und wurde dort mit dem Filmkunstpreis ausgezeichnet und kam
im August 2012 in die deutschen Kinos.

Wolfgang Dinslage wohnt in Berlin.

Für Elise ist ein Film, der die hoffnungslose Realität einer heranwachsenden
Halbwaise erzählt, der droht, zwischen der eigenen Trauer und dem Kampf der
Mutter mit dem Alkohol, zerrieben zu werden. Wolfgang Dinslage, aus Düren, ist
es gelungen, Elise und ihre Mutter eindrucksvoll und stark vor der Kulisse eines
vermeintlich normalen Alltagslebens in Deutschland in Szene zu setzen.

Inhalt

Seit dem Tod ihres Vaters lebt Elise (15) mit ihrer Mutter Betty (38) allein.
Als Krankenschwester rettet Betty auf der Intensivstation die Leben anderer,
doch ihr eigenes liegt in Scherben. Ihre Suche nach einem neuen Mann führt
immer  wieder zu Enttäuschungen. Betty verliert den Überblick über ihr Leben
und den Anschluss an ihre Tochter. Durch das Verhalten ihrer Mutter ist Elise
gezwungen, schnell erwachsen zu werden. Sie kümmert sich um den Haushalt,
behält die Finanzen im Auge. Die Umstände, unter denen sie mit ihrer Mutter
lebt, verheimlicht sie so gut es geht. Wenn Elise vor der Realität flüchten will,
setzt sie sich ans Klavier und verliert sich in der Musik.
Als Betty Ludwig trifft, glaubt sie, den idealen Partner gefunden zu haben.
Ludwig bemerkt, wie rührend sich Betty um seine Kinder kümmert, zugleich
jedoch ihre eigene Tochter vernachlässigt.
Betty ist verliebt in Ludwig, er jedoch nicht in sie. Gleichzeitig wird die Bezieh-
ung zwischen ihm und Elise immer enger. Plötzlich sind Mutter und Tochter
Rivalinnen im Kampf um Ludwigs Aufmerksamkeit.

Regie: Wolfgang Dinslage; Drehbuch Erzsébet Rácz;
Titelrollen: Jasna Fritzi Bauer, Christina Große, Hendrik Duryn.


Weitere Informationen zum Film:
www.farbfilm-verleih.de/filme/elise.html

Zum Kartenverkauf


Zurück zum Programm
 

Bild anzeigen Newsletter